- GESCHLOSSEN -


Hi, dieser Blog wird nicht mehr betrieben. Ich bin auf Wordpress umgezogen. Besucht mir gern dort! Die Posts von hier sind auch dort zu finden :)











Mein Job am Wochenende

Ich würde euch gerne von meinem letzten Wochenende berichten. Und zwar gab es am Samstag auf der Schule wo ich arbeite einen Frühlingsbasar. Wochen zuvor habe ich vorgeschlagen, dass auch ich meinen Teil dazu beitragen könnte - mit einem Fotostand. Und so kam es, wie ihr euch denken könnt, auch. Zur Zeit, in der ich den Vorschlag gebracht habe, hatte ich als vernünftige Ausrüstung bloß meinen externen Blitz mit der mini-Softbox und den anderen Kleinkram.

Ich zog aber in Erwägung, mir Studioblitze zuzulegen; zum Teil extra für den Frühlingsbasar, aber natürlich auch für alle anderen Ideen, die ich so besser ausleben könnte.
Und so legte ich mir drei Studioblitze mit jeweils einer 50x70 cm Softbox zu. Dazu gab es im Set einen Reflektor mit silberner und goldener Seite, einen Spotaufsatz und dazugehörige Farbfilter. Natürlich auch noch den Sender/Empfänger für die Auslösung des Blitzes.

Kommen wir zurück zum Samstag. Der Aufbau hat tatsächlich fast 2 Stunden gedauert - genau die Zeit, die ich mir dafür eingeplant hatte.
Ich habe mir vorher noch die Canonsoftware auf den Laptop gemacht, mit der man das Foto direkt nachdem es geschossen wurde, sofort auf dem Bildschirm betrachten kann. Das war auch vorteilhaft, wenn sich die Leute ein Foto aussuchen wollten. Außerdem habe ich vor dem Raum, in dem ich geshootet habe, ein Netbook aufgestellt, auf dem ich eine Diashow meiner Fotos abspielen lies - falls das Warten länger dauerte ;)

Die Blitze stehen hier noch nicht richtig, aber so ungefähr sah das Setting dann aus.


Ja,was habe ich eigentlich fotografiert? Hauptsächlich Kinder. Und dafür habe ich meinen Riesenteddy mitgenommen, der genauso alt ist wie ich. Und tatsächlich fuhren eineige Kinder total auf ihn ab. Ob die Lehrerin, die mich unterstützt hat, damit hinter mir rumgespielt hat oder ob die Kinder zusammen mit dem Teddy ein Foto gemacht haben. Er kam auf jeden Fall gut an.
Es hat mir unglaublich Spaß gemacht, die Kinder und teilweise ganze Familien zu fotografieren. Einige der Kinder sind behindert oder autistisch, weshalb es viel Geduld mit ihnen erfordert. Aber gerade weil ich so ein Freiwilliges Soziales Jahr mache und täglich mit diesen Kindern arbeite, konnte ich viel besser auf sie eingehen und dafür sorgen, dass sie sich auch wohl fühlen in diesem Tumult. "Würde ich dieses FSJ momentan nicht machen und wäre so hier her gekommen, um zu fotografieren, hätte ich teilweise echt nicht gewusst, was ich machen soll.", habe ich zu der Lehrerin gesagt.

Aber meine erlernte Geduld und Einfühlsamkeit hat sich bezahlt gemacht. Die Eltern bedankten sich oft für die Geduld und die Zeit, die ich hatte. (Ja, ich klinge gerade schonwieder n bisschen eingebildet, oder? Sorry, ich weiß es nicht anders zu formulieren :D).
Ich war ruhig und entspannt und so waren es die Eltern und Kinder auch.

Man hat auch ab und zu gehört, dass die Familien sehr selten dazu kommen, so schöne und professionelle Fotos machen zu lassen, also war ich froh, mit dieser Aktion etwas Gutes tun zu können.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Freue mich über jede Art von Feedback! :-)